Herunterkommen, abschalten, Zeit für sich haben! Für die Rastlosigkeit der heutigen Zeit gibt es ein ideales Gegenmittel: Am Fuß des sagenhaften Untersbergs liegt – mitten im Landschaftsschutzgebiet – das 50 Hektar große Areal des Salzburger Freilichtmuseums. Die Naturlandschaft mit Wiesen und Wäldern, idyllischen Lichtungen, schön gelegenen Teichen und plätschernden Bächlein bildet den Rahmen für das größte Museum des Salzburger Landes. Zahlreiche ländliche Bauobjekte aus sechs Jahrhunderten haben hier ihren Platz gefunden. Der Besuch des Museums wird damit zu einer Zeitreise, in der sich die Vergangenheit des bäuerlichen Salzburg widerspiegelt.

Rauchkueche Bauernkueche Freilichtmuseum

Das Salzburger Freilichtmuseum befindet sich zehn Kilometer außerhalb des Stadtzentrums von Salzburg. Die etwa hundert Originalbauten aus allen Teilen des Salzburger Landes wurden hier detailgetreu wieder aufgebaut und eingerichtet. Neben großen Bauerngehöften mit ihren Nebengebäuden gibt es auch Almhütten und Mühlen, außerdem eine Schmiede, ein E-Werk, ein Sägewerk, eine Krämerei und eine Brauerei. Zahlreiche kleinere Bauwerke wie Kapellen, Brechelbäder, Wegkreuze, Bienenhütten, Kalköfen und Jagdhütten säumen die Wege und Steige.
Das älteste Gebäude des Museums, eine Stallscheune aus dem Lungau, stammt aus dem Jahr 1442, das älteste Wohnhaus im Museum wurde 1482 errichtet. Die in die Naturlandschaft eingebetteten Gebäude sind durch gute Spazierwege miteinander verbunden. Dadurch ergibt sich die wunderbare Möglichkeit, auf dem geruhsamen Weg durch das Museumsareal zahlreiche neue Eindrücke vom Leben in früheren Tagen mitzunehmen. Eine wahre Augenweide sind die dreizehn von den Museumsgärtnern bewirtschafteten Bauerngärten, die mit Kräutern, Blumen und Gemüse historischen Vorbildern folgen.

Maibaum Veranstaltung Brauchtum

Auch junge Gäste können in alten Bauten viel entdecken. Unter anderem gibt es einen Schmetterling-Erlebnisweg, ein Kinder-Museumsquiz ist an der Kassa erhältlich. Außerdem kommen die Kleinen mit dem Erlebnisspielplatz, dem Ziegengehege und der multimedialen Oldtimer-Traktorenschau voll auf ihre Kosten. Zum Abkühlen an heißen Tagen lädt die schöne Natur-Kneippanlage ein. Besonders an Sonn- und Feiertagen zeigen Rechenmacher, Schmied, Seifensieder, Schnapsbrenner, Schindelmacher und andere Handwerker ihr Können.

Naturschutzgebiet Eisenbahn Kapelle

Man muss natürlich nicht die gesamte Zeit im Museum auf Schusters Rappen unterwegs sein. Durch das 50 Hektar große Museumsareal führt eine zwei Kilometer lange historische Schmalspurbahn, die ganztägig in Betrieb ist. Die Fahrt mit der Museumsbahn eröffnet den Besuchern zahlreiche interessante Blickwinkel auf das Museumsareal und seine Bauten. An drei Haltestellen kann man ein- und aussteigen. Entlang der Strecke sind mehrere historische Eisenbahnbauten entstanden, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts an Salzburger Eisenbahntrassen errichtet worden waren. Darunter finden sich ein Bahnhof, eine Remise, ein Abort und zwei Haltestellenhütten. Und dann gibt es noch das gemütliche Museumsgasthaus mit seinem großen Gastgarten. Hier wird für das leibliche Wohl gesorgt. Das Gasthaus „Salettl“ befindet sich in zentraler Lage des Museumsareals und verfügt sogar über eine eigene Eisenbahnhaltestelle! Und gleich neben dem Gasthaus wartet der tolle Erlebnisspielplatz auf die kleinen Besucher.



Öffnungszeiten

Ende März bis Anfang November
Dienstag bis Sonntag 09.00 - 18.00 Uhr
Juli und August täglich 09.00 - 18.00 Uhr

Karte
Kontakt

Salzburger Freilichtmuseum
Hasenweg 1
5084 Großgmain bei Salzburg

Tel.: +43-662-850011
E-Mail: salzburger@freilichtmuseum.com
Web: www.freilichtmuseum.com


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